Bedürfnisse in der Unternehmenskommunikation

Ein Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne

Als Bildungs- und Beratungsunternehmen in einem traditionellen Umfeld befinden wir uns inmitten von Tradition und Moderne. Was wird in Zukunft gewünscht und wie gelingt es uns, in diesem Spannungsfeld angemessen zu kommunizieren?

Sechs Studierende der Fachhochschule St. Gallen führten für das Bankenberatungszentrum eine Managementkonzeption im Bereich der Kommunikation durch. Während der fünfmonatigen Zusammenarbeit wurden unternehmerischen Aspekte, Ziele der Kooperation sowie gewonnene Erkenntnisse präsentiert und diskutiert. 

 

Mit einem Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden gelang es der Projektgruppe, den internen und externen Stakeholdern eine Stimme zu geben. Schnell war klar: Bedürfnisse müssen je nach Zielgruppe differenziert werden.

 

Schritt 1: Klare Zielgruppendefinition

Als externe Zielgruppen wurden drei Ansprechgruppen definiert: Teilnehmende, Umsetzende und Entscheidende.

 

Schritt 2: Empirische Umsetzung

Nachdem die Zielgruppen definiert wurden, ging es an die empirische Umsetzung. Mit 440 ehemaligen Teilnehmern wurde eine Untersuchungsbasis der grössten Zielgruppe geschaffen.

 

Schritt 3: Auswertung

Bei der qualitativen Befragung von Umsetzenden und Entscheidenden wurde ein positives Ergebnis ermittelt: Die Ansprechpartner sind grösstenteils zufrieden mit der Kommunikation und den Berührungspunkten. 

 

Die Stakeholderanalyse ehemaliger Teilnehmender ergab ein besonders spannendes Bild. Über alle Altersgruppen hinweg, ausser der 15-20-Jährigen, ist der Online-Kanal die bevorzugte Art, sich über bankenspezifische Themen zu informieren. Überraschenderweise, denn jüngere Menschen sind vermeintlich affiner im Umgang mit Online-Medien.

 

 

Als Bildungs- und Beratungsunternehmen liegt es uns am Herzen, mit unseren Zielgruppen zu ihrer vollsten Zufriedenheit in Kontakt zu stehen. In welcher Form und Art dies geschieht, ob digital oder face-to-face, hängt von den Bedürfnissen unserer Ansprechpartner ab. Nur so gelingt es uns, im traditionellen Umfeld modern zu kommunizieren.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die an der Umfrage und den qualitativen Interviews teilgenommen haben. Vielen Dank für Ihre wertvollen Inputs!